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Unsere Fachspezifischen Leistungen

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Allgemeine Wundversorgung

  • Eine erfolgreiche Wundheilung braucht mehr als fachgerechte Wundversorgung, denn nicht nur die Wunde steht im Blickpunkt, sondern auch das Leben mit der Wunde

  • In Zusammenarbeit mit einem Wundtherapoiten und Ihrem Haus- oder Facharzt arbeiten wir nach einem individuell für Sie erstellten Behandlungsplan

  • Wir versorgen Sie in Ihrer häuslichen Umgebung, um so einen evtl. sonst nötigen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden

  • Für Patienten bedeutet eine optimale Wundtherapie, eine schnellere Abheilung der Wunde

  • Schmerzmanagement

    Um Schmerzen erträglich zu machen wir der Patient sowohl medikamentös als auch psychisch begleitet. Jeder Mensch soll durch das Schmerzmanagement seine Lebensqualität behalten

Stoma Pflege (Anus praeter)

Das Enterostoma/Anus praeter (künstlicher Darmausgang) ist eine chirurgische herbeigeführte Öffnung eines Darmteils durch die Bauchwand, die der Ausleitung der Ausscheidungen dient.

Eine Stomaversorgung besteht immer aus einer auf der Bauchdecke aufzuklebenden Basisplatte und einem daran befestigten Beutel, der der Aufnahme der Ausscheidung dient. Man unterscheidet ein- und zweiteilige Systeme. Bei den einteiligen Systemen sind Basisplatte und Beutel fest miteinander verbunden und können nur gemeinsam gewechselt werden. Zweiteilige Systeme sind dadurch gekennzeichnet, dass Basisplatte und Beutel getrennte Einheiten darstellen, was bedeutet, dass die Platte geklebt wird und der Beutel nachträglich mittels Rastring oder Klebefläche damit verbunden wird. Das zweiteilige Versorgungssystem ermöglicht einen Verbleib der Platte auf dem Bauch, wenn der Beutel aus Hygienegründen gewechselt wird. Beide Versorgungssysteme werden sowohl mit unten geschlossenem Beutel, als auch mit einem sog. Ausstreifbeutel angeboten, der eine Leerung ohne Wechsel des Beutels erlaubt.

Moderne Stomasysteme sind mit einem Filter versehen, der Gasen den geruchsfreien Abgang aus dem Beutel ermöglicht.

Diabetes mellitus

Die Anzahl der von Diabetes mellitus betroffenen Menschen nimmt zu. Zurzeit leben ungefähr 6 Millionen diagnostizierte Diabetiker in Deutschland. Mit 90 Prozent haben die meisten Betroffenen einen Typ II Diabetes. Bei den meisten wird der Diabetes mellitus durch Zufall festgestellt oder ist noch unentdeckt. Viele der Betroffenen sind anfangs völlig überfordert und wissen nicht richtig mit ihrer Krankheit umzugehen.

Typ-1

Typ-1-Diabetes wurde früher "Jugenddiabetes" genannt, da er bei Kindern und Jugendlichen bis zu dem 40. Lebensjahr auftrat. Es kommt zum völligen Ausfall der Insulinproduktion. Ursache hierfür ist meist eine Autoimmunreaktion, bei der fehlgesteuerte Abwehrkörper die Insulin produzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören. Diese Antikörper sind allerdings schon Jahre zuvor im Blut nachweisbar, obgleich sich der Diabetes mellitus erst bemerkbar macht, wenn über 80% der ß-Zellen zerstört sind.

Ein Typ-1-Diabetiker ist zeit seines Lebens von Fremdinsulin abhängig, da sonst der sichere Tod bevorsteht. Nur rund 5% aller Diabetiker gehören diesem "Typ" an. Die Behandlungsmöglichkeiten sind trotz dieses gleichen Symptoms, absoluter Insulinarmut, unterschiedlich. 

Typ-2

Diabetes mellitus Typ-2 ist eine der häufigsten Stoffwechselkrankheiten weltweit, was v.a. auf unsere Lebensgewohnheiten, wie eine zu fettreiche und unausgewogene Ernährung sowie zu wenig Bewegung zurückgeführt ist. Der Diabetes folgt einem sehr einfachen Erkrankungsmodell. Das Verhältnis zwischen Insulinverwertung und Insulinangebot ist gestört - der Körper kann Kohlenhydrate wie Zucker nicht mehr richtig verarbeiten, was in einem erhöhten Blutzuckerspiegel resultiert. Der über längere Zeit erhöhte Blutzuckerspiegel wiederum ist die Ursache für die Diabetes-spezifischen Begleitkomplikationen, wie Nerven-, Nieren-, Seh- und Gefäßschädigungen.

Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes bildet der Körper beim Typ-2 zunächst noch das Hormon Insulin, kann es aber nicht richtig verarbeiten. Der Typ-2-Diabetes wird auch als Altersdiabetes unter den 55-Jährigen schon jeder Dritte an Diabetes und zunehmend wird auch bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen die Erkrankung diagnostiziert. Zum eigentlichen Erkrankungsbeginn führt der erhöhte Blutzuckerspiegel kaum zu Komplikationen. Der Diabetes tut zu diesem Zeitpunkt nicht weh - daraus erwächst kein Leidensdruck. In einem schleichenden Prozess steigt der Blutzuckerspiegel über Jahre, beeinflusst durch die Lebensgewohnheiten der betroffenen Personen. Die Krankheit wird gewissermaßen verschleppt, es kommt über einen längeren Zeitraum zu einem erhöhten Blutglukosespiegel, der sich schließlich in der Weise verstärkt, dass sich der Patient mit ersten Begleitkomplikationen bei seinem Arzt vorstellt. Der Typ-2-Diabetes tritt häufig gemeinsam mit anderen Wohlstandskrankheiten wie hohen Blutdruck, hohen Blutfettwerten und Übergewicht auf. Diese Kombination wird auch als metabolisches Syndrom bezeichnet.

Typ-3 und Typ-4

Neben dem Typ-1 und -2 gibt es auch noch die Typen -3 und -4. Typ-3 wird in 8 Unterstufen aufgeteilt, denn er kann aus vielen verschiedenen Erkrankungen oder Defekten an den Erbanlagen entstehen.

Typ-4 ist der sogenannte Schwangerschaftsdiabetes, der gefährlich für das ungeborene Baby und die Mutter werden kann. Meistens verschwindet er nach der Schwangerschaft, kann aber auch später zu einem Typ-2 werden.

Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes werden durch Schulungen immer auf dem neuesten Stand gehalten und sind durch ihre Hand-in-Hand-Arbeiten mit den Ärzten, nicht nur im Punkt Diabetes, der perfekte Ansprechpartner. Unsere Ziele:

Typ-4 ist der sogenannte Schwangerschaftsdiabetes, der gefährlich für das ungeborene Baby und die Mutter werden kann. Meistens verschwindet er nach der Schwangerschaft, kann aber auch später zu einem Typ-2 werden.

Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes werden durch Schulungen immer auf dem neuesten Stand gehalten und sind durch ihre Hand-in-Hand-Arbeiten mit den Ärzten, nicht nur im Punkt Diabetes, der perfekte Ansprechpartner. Unsere Ziele:

  • Sicherstellung der Qualität in der diabetesspezifischen Behandlungspflege

  • Verbesserung der Versorgung von Diabetikern in der Häuslichkeit

  • Stärkung der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, wie Ärzten, Krankenkassen, Apotheken

Versorgung von Nierenkranken- und Dialysepatienten

Die Erkenntnis, von einer chronischen Erkrankung betroffen zu sein, bedeutet für die Betroffenen einen schwerwiegenden, krisenhaften Einschnitt in ihrer Lebensgeschichte und Lebensplanung. Bei der chronischen Niereninsuffizienz kommt außerdem das Wissen um die lebenslange Abhängigkeit von einer der Formen der Nierenersatztherapie (Hämodialyse, Peritonealdialyse, Transplantation) hinzu. Der erhebliche Zeitaufwand, der für die Dialyse nötig ist, muss in den Tagesablauf integriert werden, andere Aktivitäten "um die Dialyse herum" geplant werden. Für die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten bringt die chronische Nierenerkrankung außerdem erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität, physische und psychische Leistungseinbußen und belastende medizinische Folgeerkrankungen mit sich. 

Ein weiteres Charakteristikum dieser Patientinnen- und Patientengruppe liegt in deiner besonderen psychischen und sozialen Situation. Gerade für die Dialysepatientinnen und Dialysepatienten gibt es innerhalb der Dialyseeinrichtungen keinen sozialen Dienst, der hierfür zuständig ist. So nehmen ältere Patientinnen und Patienten ihre Rechte oft genug nicht wahr und haben, falls sich nicht innerhalb der Familie jemand findet, niemanden, der ihnen dabei behilflich ist. Dies beginnt bei der Befreiung von Zuzahlungen, geht über die Einstufung in die Pflegeversicherung. Das gleiche Problem stellt sich nach Ablehnung der Kosten für häusliche Krankenpflege durch die gesetzlichen Krankenkassen. Viele Menschen haben Angst vor der Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen, obwohl Ansprüche vorhanden sind, und verzichten lieber darauf, wohl wissend, dass sich ihre Pflegesituation dadurch verschlechtert.

Die oben beschriebene Situation der Betroffenen macht die vielfältigen Belastungen deutlich, die bewältigt werden müssen.

Unsere Pflegedienstleistung und Fachschwester für Nieren- und Dialyseerkrankungen beraten sie gerne!

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Ihr Wohlbefinden ist unsere Aufgabe

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